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Hier kommt alles rein was sonst in kein Thema passt, bzw. was nicht mit Angeln zu tun hat.

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Beitragvon Bregenzer72 » Mo 13. Nov 2017, 05:27

Krebserregende Medikamente im Futter


Bundesprüfer warnen vor Zucht-Fischen

Rund 15 Kilogramm Fisch verzehrt jeder Bürger pro Jahr, Tendenz steigend. Doch angesichts neuer Erkenntnisse der Bundesregierung dürfte vielen der Appetit vergehen. Die Zahl der mit antimikrobiellen Medikamenten behandelten Fische soll alarmierend sein.

Der Bundesregierung liegen einem "Spiegel"-Bericht zufolge alarmierende Zahlen über antimikrobielle Medikamente in Fisch- und Krustentierprodukten aus Zuchtbetrieben vor. Bei Untersuchungen im Rahmen des Europäischen Schnellwarnsystems für Lebensmittel meldeten die Prüfer des Bundes in 183 Fällen Nachweise von pharmakologisch wirksamen Stoffen, wie das Magazin in seiner neuen Ausgabe berichtet. Überwiegend handelte es sich demnach um Rückstände der Fisch-Arznei Malachitgrün, die im Verdacht steht, Krebs zu erregen und Erbgut zu schädigen. Das Antiparasitikum Malachitgrün darf bei Speisefischen nicht als Arzneimittel angewendet werden.

Zudem seien Abbauprodukten verschiedener Antibiotika und Antiseptika nachgewiesen worden. Bei Krustentieren meldete Deutschland dem Bericht zufolge 306 Mal den Fund solcher Abbauprodukte. Die Daten stammten aus Untersuchungen von Lachs, Forellen oder Shrimps aus Aquakulturen im Zeitraum von 2005 bis Ende März dieses Jahres. Bei sechs Prozent aller Stichproben fanden die Kontrolleure demnach Arzneimittel. Aus welchen Betrieben die belasteten Proben im Einzelnen stammten, könne das Bundeslandwirtschaftsministerium nicht sagen, berichtete das Magazin.

Für den Grünen-Bundestagsabgeordneten Oliver Krischer sind die Ergebnisse ein deutlicher Hinweis darauf, dass in der Fischzucht Medikamente - im Falle von Malachitgrün sogar illegal - ins Futter gemischt werden. "Dieser Masseneinsatz von Arzneien sorgt für Resistenzen und gefährdet die Gesundheit von Menschen", sagte Krischer dem "Spiegel".
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Re: Meldungen

Beitragvon Bregenzer72 » Sa 18. Nov 2017, 08:04

Schwarzfischerei? Prozess um 715-Euro-Hecht im Innviertel



MÜHLHEIM.

Er habe die Nase mittlerweile voll, so der junge Inhaber der Fischereirechte an der Mühlheimer Ache im Bereich der Inn-Mündung. Regelmäßig seien dort Schwarzfischer am Werk.
In der Vergangenheit habe man sich mit Besitzstörungsklagen begnügt, nun sei aber durch zwei mutmaßliche Schwarzfischer der Bogen überspannt worden: Fischer, die im Verdacht stehen, einen rund einen Meter langen Hecht im Wert von 715 Euro aus dem fremden Revier geholt zu haben, mussten sich gestern in Ried vor Gericht verantworten.

Wobei nicht nur der Vorwurf der Schwarzfischerei im Raum steht, sondern auch Tierquälerei, weil in ihrer Nähe eine Leg-Angel mit einem angehakten Lebendköder-Fisch gefunden wurde. Beide Angeklagten bestreiten die Vorwürfe, man habe legal am Inn gefischt, wenn auch an der Grenze zur Mühlheimer Ache.

Der Inhaber der Fischrechte an der Mühlheimer Ache sagt, mutmaßliche Schwarzfischer würden sich regelmäßig bewusst knapp vor der Reviergrenze zur Ache hinstellen – die Rute aber in Wirklichkeit in die Ache werfen, soweit es geht. Es sei in Fischerkreisen bekannt, dass der Fischbestand dort bei weitem besser sei als im Inn, weil in der Ache bewusst kaum gefischt werde.

Im konreten Fall zeige ein Video, dass einer der Angeklagten zwar außerhalb der Ache-Zone stehe, das Blei samt Köder sich aber in der Ache befinde, so der Vorwurf. Die dortigen Strömungsverhältnisse lassen es auch nicht zu, dass das Blei vom Inn in die Ache getrieben wird, so die Vorwürfe.

Der bereits gefangene Hecht müsse mit jener an der Ache ausgelegten, mit Gras getarnten Leg-Angel gefangen worden sein, an der sich der Fisch-Lebendköder befand, so der Fischrechte-Inhaber und ein Kontrollor, der die Angeklagten zur Rede gestellt hatte. Es habe sich im Bereich um die Fischer sonst kein anderer Mensch befunden.

Einem der beiden Fischer wird vor Gericht spontan ein weiterer Fall von Schwarzfischerei vorgeworfen. Zumal dieser angab, dass er in einer nebenstehenden "Lake" einen Köderfisch fangen wollte, aber keinen erwischt habe. Auch die Fischereirechte für diese Lake sind in Privatbesitz – schon alleine der Versuch, dort zu fischen, stelle einen Verstoß gegen das Fischereirecht dar, so der Staatsanwalt.

Zum Hecht wurde ein Gutachten eingeholt: 715 Euro sei der Fisch wert. Die Angeklagten behaupten, den Hecht im Inn gefischt zu haben. Mit der an der Ache gefundenen Leg-Angel habe man nichts zu tun.

Das Gericht hingegen sieht das anders. Einer der Angeklagten wurde gestern zu einer Geldstrafe in Höhe von 720 Euro verurteilt, der andere zu vier Monaten bedingter Haft. Und der Wert des Hechtes samt Kosten für das Gutachten müssen ersetzt werden – insgesamt 869 Euro. Wie sich die beiden diese Kosten aufteilen, sei ihnen überlassen, so das Gericht.

Beide Angeklagten bestreiten die Vorwürfe, sie haben Berufung eingelegt. Das Urteil ist somit nicht rechtskräftig
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Re: Meldungen

Beitragvon Bregenzer72 » Sa 18. Nov 2017, 08:13

Hobbyangler vor Gericht: 40 Stunden gemeinnützige Leistungen

Feldkirch - Weil er vergessen hatte eine Fischerkarte zu besorgen, muss ein 34-jähriger Hobbyfischer 40 Stunden gemeinnützige Leistungen erbringen.

Zum einen fischte der Unterländer ohne Fischerkarte. Doch der 34-jährige hatte 18 Jahre eine Jahreskarte und an jenem Tag einfach vergessen, für den spontanen Ausflug an den See eine zu besorgen. Er kaufte die Karte im Nachhinein. Da der Kauf zurück wirkte und die Behörden erst im Nachhinein von der Verwaltungsübertretung erfuhren, liegt tätige Reue vor. Die macht den Mann straffrei. Selbst der Fischereiberechtigte des Gebietes in Bregenz war damals damit einverstanden, so hatte das Gericht in diesem Punkt kein Problem mit einem Freispruch.

Der zweite Punkt betrifft den Vorwurf, der Mann hätte junge Lebendköder, Weißfische, auf den Angelhaken gespießt, um Barsche zu angeln. „Das stimmt nicht, ich habe sie zuerst getötet“, sagt er vor Gericht. Der Zeuge, der das Gegenteil behauptet, erscheint nicht. So kommt Richter und Angeklagter zu der Lösung, dass gemeinnützige Leistungen ausreichend Strafe sind. 40 Stunden, dann ist die Sache vom Tisch. Alle sind einverstanden, damit ist die Sache erledigt.
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Re: Meldungen

Beitragvon Markus1962 » Sa 18. Nov 2017, 20:31

Im Bilgeri-Revier gab es heuer ja eine private Sicherheitsfirma die im ganzen Revier Kontrollen durchführte.
Endlich!!!
Mittlerweile ist es ja schon aus dem Ruder gelaufen!
Da wird in der Schonzeit auf diverse Fische gefischt, mit lebendem Köderfisch sowieso und viele hatten gleich gar keine Karte!
Sogar ein Bekannte, der recht Vermögend ist, wurde ohne gültige Karte erwischt!!!
Wenn man als Angler was sagt, hat man nur Scherereien, deshalb hoffe ich, daß auch in Zukunft rigoros kontrolliert wird!!!
Sonst wären wir, die wir die Karte kaufen und uns an das Reglement halten ja blöd....
Ruhe in Frieden, Auwa.
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Re: Meldungen

Beitragvon Schwarzaberger » Sa 18. Nov 2017, 21:44

Tolle Rubrik!
Hoffe die Meldungen werden nicht weniger!
Gut gemacht und danke :thumbup:
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Re: Meldungen

Beitragvon Bregenzer72 » So 19. Nov 2017, 07:58

Haftstrafe für Kärntner - er fing aus Hunger Fisch


Für Aufsehen sorgte am Montag ein Prozess in Kärnten: Ein 28-Jähriger erhielt eine Bewährungsstrafe für Fischfang.

Ein halbes Jahr Gefängnis auf Bewährung – so lautete das Urteil gegen einen 28-jährigen Oberkärntner am Montag vor Gericht in Klagenfurt. Sein Vergehen: Er hatte in der Schonzeit im Februar eine über einen halben Meter lange Forelle aus der Möll gefischt. Ein Polizist ertappte den Mann mit einem Freund dabei, wie sie den Fisch fingen, den sie mit Speck angelockt hatten.

Vor Gericht erklärte der Mann, dass er kein Fischer sei, sondern nur Hunger gehabt hätte. Deswegen hätten er und sein Freund sich die Angelausrüstung ausgeborgt. Das Fischereirecht kennt jedoch kein pardon, drei Jahre Haft wären möglich gewesen.

Die KELAG als Gewässereigentümer stellte vor Gericht keine Ansprüche. Das Urteil gegen den voll geständigen 28-Jährigen lautete schließlich auf sechs Monate bedingte Haft, sein Angelbegleiter kam mit einer außergerichtlichen Einigung davon. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
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Re: Meldungen

Beitragvon Bregenzer72 » Mi 22. Nov 2017, 19:15

Kartenanfragen für Saison 2018



Der Vorstand des FV Hohenems ersucht, dass bis auf weiteres keine Kartenansuchen
gestellt werden. Wir bitten um Verständnis, dass keine Jahreskarten erhältlich sind.

Ausgenommen – Jugendangler (zwischen dem 10. und dem 17. LJ) können ab 01.12.2017 gerne Kartenanträge stellen – siehe Kartenbezug/Jugendfischer.
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Re: Meldungen

Beitragvon Bregenzer72 » Do 23. Nov 2017, 05:23

Fischereiverein Feldkirch

Jahreskarten Jugendliche

Jugendliche von 10 – 16 Jahren müssen den Jugendfischerkurs besuchen, welcher kostenlos ist. Termin: ??./??. März oder April 2018 Sie können dann eine Jahreskarte beantragen.


Jahreskarte Erwachsene


Zum Erwerb der Jahreskarte müssen Sie die Informationsveranstaltung besuchen die an folgenden Terminen stattfinden:

21. Jänner 2018
25. Februar 2018
15. April 2018


Die Jahreskarte können Sie bereits vor der Informationsveranstaltung (Pflicht für den Erwerb der Jahreskarte) beantragen und bekommen dann das Fischerbuch im Anschluss.



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Re: Meldungen

Beitragvon Bregenzer72 » So 26. Nov 2017, 12:10

Mann in England erstickte beinahe an lebendigem Fisch



LONDON. Ein Mann in der englischen Grafschaft Dorset ist beinahe an einem lebendigen Fisch erstickt

Das teilte der Rettungsdienst South Western Ambulance mit. Demnach soll der 28-Jährige die etwa 14 Zentimeter lange Seezunge im Spaß über seinen geöffneten Mund gehalten haben, nachdem er sie gefangen hatte. Das Tier habe sich freigezappelt und sei direkt in seinen Hals gefallen.

Dort habe es die Luftröhre blockiert. Trotz Erste-Hilfe-Maßnahmen erlitt der Mann einen Herzstillstand. Herbeigerufene Rettungskräfte konnten den Mann aber wiederbeleben und den Fisch herausziehen. Er habe keine bleibenden Schäden erlitten, hieß es. Der Vorfall soll sich bereits am 5. Oktober ereignet haben.
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Re: Meldungen

Beitragvon Bregenzer72 » Di 28. Nov 2017, 18:31

Weniger Berufsfischer in Vorarlberg




Bisher gab es in Vorarlberg 15 Berufsfischer. Dieses Jahr ist die Zahl jedoch auf zehn gesunken. Die Anzahl der Patente wurde wegen der sinkenden Fischerträge verringert, wie ORF Vorarlberg berichtet.

Die Anrainerstaaten des Bodensees hätten entschieden, die Zahl der Patente zu reduzieren. Zwei Patente seien aus Altersgründen abgegeben worden, bei zweien wurden wirtschaftliche Faktoren als Gründe angegeben. Einem Fischer musste das Patent aberkannt werden, weil er erneut gegen das Fischereigesetz verstoßen hatte, wie ORF Vorarlberg berichtet.( wer das wohl war :wave: )


43 Tonnen Fisch


Vorarlberger Fischer hatten im vergangenen Jahr etwa 43 Tonnen Fisch am Bodensee gefangen. Jedoch wäre etwa das Doppelte nötig gewesen, um als Berufsfischer davon leben zu können.
Regenreiches Jahr

Bereits seit Jahren kämpfen die Berufsfischer mit schlechten Fangerträgen. Als Auslöser machen sie den niedrigen Nährstoffgehalt im Bodensee verantwortlich. Dieser würde zu einer zu niedrigeren Nahrungsmenge für die Tiere führen, deshalb sei zum Beispiel der Bestand an Felchen stark zurückgegangen.


Mehr Felchen


Wegen des regenreichen Jahres hoffen die Fischer in diesem aber auf vollere Netze, wie das Onlineportal 20 Minuten berichtet. Bei Hochwasser würden wichtige Nährstoffe in die Zuflüsse des Sees gespült. Besonders von Felchen dürfte es deshalb etwas mehr geben. Diese seien den Bodensee-Fischern enorm wichtig, da sie 70 % des Ertrages ausmachen würden.

Auch wenn die Fangergebnisse dieses Jahr besser seien, wäre dies noch kein Lichtblick, berichtet 20 Minuten. Denn die Erträge wären im Vergleich zu den letzten Jahren immer noch auf sehr niedrigem Niveau. Vorschläge der CDU für Zuchtanlagen im Bodensee lehnten die Fischer jedoch ab. Diese würden aus ihrer Sicht Risiken wie Krankheitserreger mit sich bringen.
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