Oluja`s Fangbuch 2012

Die Fangbücher des Jahres 2012

Oluja`s Fangbuch 2012

Beitragvon Oluja » Mo 23. Apr 2012, 17:53

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15.März 2012

Der Winter war 2012 lange und sehr kalt. Obwohl das Wetter dann auf einmal umgeschlagen hat, war an fischen noch nicht zu denken da die Häfen noch zugefroren waren.

Doch heute am 15.03.2012 ist es schon ein paar Tage schön und das Eis endlich aufgetaut. Daher beschließe ich das zweite mal in diesem Jahr angeln zu gehen (das erste mal war mehr oder weniger ein Trip um den inneren Schweinehund zu besänftigen).

Also fahre ich an den Bodensee nach Hard um ein paar Würfe nach der Arbeit zu machen. Im Internet habe ich schon oft von Doppelblattspinnern gelesen die recht gut auf Hecht sein sollen. Da ich gerne neues probiere wird der Doppelblattspinner montiert und voller Erwartung ausgeworfen. Wenn man länger nicht angeln war (ich definiere länger nicht angeln mit mehr als zwei Wochen), kribbelt es bei den ersten Würfen immer etwas, da die Erwartung auf den Fang, die Chancen klar übersteigt.

Es ist ein schönes Gefühl bei diesem herrlichen Wetter zu angeln und ich genieße jede Minute.

Nach ca. 20 Minuten der Schlag in der Rute und ich merke das hier was größeres am Spinner hängt. Da der Fisch nur ein paar Meter nach dem Eintrittspunkt des Spinner beißt, und das ca. 15 Meter weit draußen ist, sehe ich nicht was da gebissen hat. Mein erster Gedanke ist allerdings "Hecht"!

Der Drill verläuft bis 3-4 Meter zum Ufer recht gemächlich ab. Erst als ich sehe was da gebissen hat, und der Hecht was da eigentlich los ist, zieht er 4-5 Meter ab. Das Schauspiel wiederholt sich 4-5 mal, dann habe ich ihn endlich kurz vor der Landung. Ein letztes mal schüttelt er sich und zieht nochmals richtig ab. Dann aber endlich habe ich ihn am Ufer und kann ihn per Nackengriff landen.

Nachdem ich ihn waidgerecht getötet habe merke ich schnell das meine mitgenommene Tragetasche zu klein ist. Trotzdem versuche ich ihn dann in die Tasche zu tun die dann reißt.

Ich rufe meinen Kumpel Mike an und erzähle ihm was gerade passiert ist. Mike will den Hecht gleich sehen und meine er wäre eh mit der Arbeit fertig und würde vorbei kommen. Ich sage ihm er solle eine große Tasche mitnehmen und ein Maßband da ich meines nicht dabei habe.

Als Mike ankommt messen wir die Hechtdame. Sie hat 96cm und ist bis dato mein größter Hechtfang. Zuhaus angekommen wiege ich ihn und komme auf 5,8 Kilo.

Ein wirklich gelungener zweiter Angeltag im Jahr 2012 der sogar einen Platz im Blinker bekommen hat.
Link im Blinker "Neuer Spinner bringt Feierabendhecht"
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Ein Hechtlein

Beitragvon Oluja » Mo 23. Apr 2012, 18:06

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22. März 2012

Ein Hechtlein

Bin heute kurz an die gleiche Stelle, an der ich vor ein paar Tagen meinen 96 cm Hecht fangen konnte. Nach ein paar Würfen knallte wieder ein Hecht auf meinen Doppelblattspinner.

Schon beim Drill merke ich das es kein großer ist, freue mich aber trotzdem das ich Erfolg habe.

Der Griff, wie ich den Hecht halte, schaut zwar fest aus, ich habe ihn aber sehr behutsam gehalten.

Der Hecht ist zwar klein, bin aber trotzdem zufrieden nicht als "Schneider" nach Hause gehen zu müssen.
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Feierabendhecht

Beitragvon Oluja » Mi 25. Apr 2012, 06:31

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[youtube]nhdfU--1Fy8[/youtube]

23. März 2012

Heute ist Freitag und den ganzen Tag schon war es schön und die Sonne wärmte das Wasser.

Als ich gegen 17:30 Uhr von der Arbeit nach hause gekommen bin, sagte meine Frau sie müsse ein paar Sachen erledigen gehen. Sofort schalte ich um und denke "sie könnte mich ja vorher an einen der Hotspots am Bodensee fahren". Meinen beiden Töchtern lasse ich die Entscheidung über ob sie mit Mama und Papa mitwollen. Zur Verwunderung wollen beide heute mit zum Fischen, was mich persönlich freut.

Unterwges fragen mich meine Mädels ob sie auch auswerfen dürften. Natürlich dürfen sie das! Ich will ja das sie auch Spaß an Papas liebsten Hobby haben.

Am Wasser angekommen gebe ich meiner älteren Tochter Marina (9 Jahre) eine Angel. Als Köder einen Blinker bei dem ich vorher aber den Drilling entferne damit sie sich nicht weh tut. Das werfen klappt aber überraschenderweise sehr gut. Trotzdem sage ich ihr sie soll ohne Drilling fischen.

So vergeht ca. eine halbe Stunde und Marina will mal mit der "richtigen" Angel werfen. Ich sagte ihr sie soll aufpassen und gebe sie ihr dann.

Der weil will Angelina (6 Jahre) mit Marinas Angel auswerfen. Ich helfe ihr und beide haben richtig Spaß dabei.

Nach ca. 15 Minuten sagt Marina das ihr die Hände vom vielen Werfen weh tun und sie eine Pause machen will.

Ich nehme sie also und wechsle an der "richtigen Angel" nun den Köder von Wobbler auf meinen Doppelblattspinner, der mir 2012 ja schon Fisch gebracht hat. Weniger weil ich dem Köder vertraue sondern mehr weil es schon dunkel wird und Mama uns gleich holen kommt.

Um die letzte viertel Stunde so gut wie möglich zu nutzen, werfe ich alle Ecken ab und nach dem ca. 10 Wurf der Ruck in der Rute. Die Freude über den Biss ist groß da wir ja gleich abgeholt werden und nicht mehr viel Zeit bleibt. Am meisten allerdings freut mich das meine Mädels dabei sind und das sehen.

Der Drill ist schön, der Hecht (den ich dann zum ersten mal sehe) versucht einige male sich vom Ufer fern zu halten und zieht ins tiefere Wasser. Als ich ihn dann per Kiemen-griff lande, fährt gerade ein kleines Fischerboot mit zwei älteren Herren in den Hafen. Der eine sagt was zum anderen und beide schauen zu mir und einer sagt dann "ou ja"! Vielleicht waren die Kollegen auch draußen am Fischen, konnten aber nichts erwischen.

Während des Drills gebe ich Marina mein iPhone und sage ihr sie solle das Filmen. Daher gibt es auch ein kleines Video (eingebettet am Schluss).

5 Minuten später kommt Mama und holt uns ab. Die Mädels erzählten ihr ganz aufgeregt was gerade passiert war und wir gingen langsam zum Auto.

Ein wirklich gelungener Abend für die ganze Familie!

P.S.: Meine Mädels sagten mir das sie wieder mitgehen wollen was mich noch mehr freut!
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Mein erster Zander

Beitragvon Oluja » Mo 30. Apr 2012, 06:09

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25. März 2012

Es ist Sonntag der 25. März 2012. Den ganzen Tag über war es schon schön. Am Vormittag sagte ich zu meiner Frau das ich noch ein paar Würfe machen gehen würde und pünktlich zum Mittagessen wieder Zuhause bin.

Also fischte ich ca. 1 - 1,5 Stunden an einem meienr Hotspots am Bodensee. Ich hatte zwar keinen Biss, mir aber für das Mittagessen Appetit geholt. Nach dem Mittagessen stand Familie auf dem Plan.

Ich dachte mir aber das ich das herrliche Wetter, am Abend, nochmals nutzen sollte um wieder ein paar Würfe machen zu gehen. :-)

Angelina wollte mit und wir fuhren gemeinsam gegen 18:00 Uhr an den Bodensee. Allerdings an eine andere Stelle wie die am Vormittag. Angelina hatte ein paar Spielsachen dabei und spielte, Papa angelte. :-)

Wie es bei Kindern so ist, es wird ihnen schnell langweilig. Angelina fragte mich ob sie Steine ins Wasser werfen durfte. Ich sagte ihr sie solle halt kleine nehmen um die Fische nicht zu verscheuchen.

Da wir auf einer Erhöhung waren und einen Meter vor uns ein Pfahl aus dem Wasser ragte, der mit einem Blechdeckel überzogen war, hatte Angelina dann auch ein neues Ziel und warf kleine Steine darauf. Imer wieder "tscheperte" es blechig.

Ich warf derweil das eine ums andere mal, diesmal gleich mit dem Doppelblattspiner als auf einmal ein Gegenzug zu spüren war. Im ersten Moment dachte ich das ich einen schönen, großen, abgestorbenen Grasbüschel gehakt hatte bis ich die "Kopfschläge" anfing zu spüren.

Ganz ruhig drillte ich den Fisch, dachte ich zuerst ja auch an einen Hecht. Der Fisch lies sich langsam näher her drillen. Dann kam der Moment der alles entscheiden hätte können. Da ich an einer Stelle fischte, die im Sommer mit viel Gras bewachsen ist, dort aber immer wieder mir Fängen zu rechnen war, musste ich meinen Köder zwischen zwei Pfählen raus werfen. Als ich kurz vor den Pfählen war, um den Fisch dazwischen durch zu drillen, fing dieser an wie wild ins tiefere Wasser zu ziehen. Das wäre auch nicht das Problem gewesen, allerdings ging es, von mir aus gesehen, ins tiefere Wasser nach links und da stand ja einer der Pfähle. Ich musste also voll dagegen halten damit der Fisch nicht um den Pfahl schwamm. Das hat dann auch funktioniert und einige Sekunden später sah ich was überhaupt gebissen hatte. Mein erster Zander!!!

An dieser Stelle muss ich anmerken das ich nicht oft auf Zander geangelt habe und eine lange Angelpause hatte (siehe Über uns).

Und ab dem Moment war es auch vorbei mit der inneren Ruhe. In fing an den Händen an zu schwitzen und eine, für jeden Angler bekannte Situation, bestimmte Nervosität ergriff mich. Und das obwohl ich den Fisch fast schon hatte. Der Zander war schon müde und ich konnte ihn relativ leicht, die letzten Meter, zum Ufer drillen und per Kiemen-griff landen. Ein schöner Zander mit 62 cm und genau 3 Kilogramm.

Im nachhinein dachte ich mir noch das es eigentlich Glück war das ich den Zander vorher nicht gesehen habe, da ich dann vielleicht "nervös" gedrillt, und ihn eventuell verloren hätte.

Meine Freude über den Zander war so groß und hielt bis in die Nacht an (konnte vor 02:00 Uhr gar nicht schlafen).

An diesem Tag wollte ich eigentlich mit Kumpel ab den ganzen Nachmittag, bis in den Abend rein, mit totem Köderfisch auf Zander angeln. Durch ein Missverständnis kam es aber nicht dazu und ich ging alleine. Zum Glück denn ich konnte auch so meinen ersten Zander landen und meine Kollegen, die um die 6-8 Stunden fischten, fuhren als Schneider nach Hause.

Das beste allerdings kommt noch:
Angelina fragte mich am Abend ob sie es eventuell war die den Fisch mit dem Werfen der Steine angelockt hätte. Natürlich bejate ich das. Was könnte ein Vater auch anderes sagen? ;-)
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Dämmerungs Hecht

Beitragvon Oluja » Mo 30. Apr 2012, 06:13

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28. März 2012

Genau drei Tage war es her, da hatte ich meinen ersten Zander gefangen. Selbstverständlich wurde dies im Kreise der Angelkollegen weiter erzählt.

Planky sagte mir das er an dieser Stelle auch schon Zander vermutet hat und es jetzt wissen wollte.


Anmerkung: An dieser Stelle fischt normalerweise niemand auf Zander. Und weil niemand dort fischt, kann es dort nicht gut sein und daher fischt niemand dort! ;-)


Also wollte Planky einen Ansitz mit totem Köderfisch machen. Ich sagte ihm das ich anch der Arbeit nachkommen wollte. Als ich gegen 18:15 bei Planky war (er war schon seit ca. 17:00 Uhr dort), quatschten wir ein wenig und ich fischte dann den Rest des Gebiets mit Kunstködern ab.

Es muss so 20:00 Uhr gewesen sein und schon recht dunkel, ich wollte meine letzten Würfe in der Dämmerung machen, als ich zwei Bisse beim einholen meines mittlerweile geliebten Doppelblattspinner verspürte. Beim dritten Anlauf knallte der Fisch richtig auf den Köder und ich setzte den Anhieb. Er hing!

Da ich auf einer Erhöhung stand und keinen Kescher hatte, rief ich Planky zu er solle mit dem Kescher schleunigst her kommen. "Ein paar Tage später erzählte mir Planky das er im ersten Moment an einen Scherz dachte. An Planky liegt das nicht, eher an meiner Art öfters Späße zu machen und so manchmal die Glaubwürdigkeit zu verlieren. :-) Doch Planky sah dann das sich meine Rute bog und ist dann doch gefühlte 500 Meter hergerannt." Planky kescherte meinen Hecht der ca. 50-60 cm war und der Abend war geretet.

Planky, der schon drei Stunden auf Zander angelte und bis ca 21:00 Uhr bleiben wollte, hatte leider keinen Biss.
Aber so ist das angeln. Für uns beide war es ein gelunger Ausklang, und Entspannung nach der Arbeit, des Tages.
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Hecht Doppelschlag

Beitragvon Oluja » Mo 30. Apr 2012, 06:19

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31. März 2012

Der Vormittag

Der 31. März 2012 war wieder ein schöner Tag der versprach recht warm zu werden. Also plane ich vor dem Mittagessen an den Bodensee zu fahren. Vielleicht geht ja was.

Gegen 10:30 war ich am Wasser und fing an zu fischen. Eine halbe Stunde später gehe ich weiter an den nächsten Hospot und habe dort einen guten Freund (Toni) getroffen. Toni erzählte mir das er seit 07:00 Uhr am Wocherhafen auf Zander unterwegs war, aber nichts ging.

Anmerkung: Der Wocherhafen gehört zum Bregenzer Angelgebiet und jedes Jahr im März findet man dort zahlreiche Angler die ihr Glück hauptsächlich auf Zander, aber auch auf Hecht versuchen.

Er war auch nicht alleine, sondern einige Angler tummelten sich dort. Aber keiner hatte Glück. Nicht gerade gute Voraussetzungen dachte ich mir. Aber, was die nicht schaffen, schaffe ja vielleicht ich. :-)
Toni wollte bald nach Hause und so beschlossen wir die verbleibende Zeit noch gemeinsam zu angeln. Um ca. 11:30 Uhr musste Toni dann nach Hause da sein Frau mit dem Essen wartete. Also ging Toni und ich machte noch ein paar Würfe. Als ich einer Pfahlreihe entlang warf und meinen Doppelblattspinner einholte hatte ich einen heftigen Biss. Der Drill verlief zwar problemlos aber zunächst dachte ich an was größeres. Ich war erstaunt als ich gesehen hatte das es sich um einen kleineren Hecht (ca. 45-50 cm) handelte. Der Grund für den erhöhten Drillwiderstand war das der Hecht seitlich am Maul den Drilling hatte und dadurch quer im Drill lag. Zufrieden packte ich mein Zeug zusammen und fuhr nach Hause.


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Der Abend


Der Abend

Da mir der Vormittag schon einen Hecht gebracht hatte, ging ich selbstbewusst und motiviert am Abend nochmals an dieselbe Stelle.

Es war einfach ein sehr schöner Tag und selbst wenn nichts gebissen hätte, wäre ich trotzdem glücklich und zufrieden nach Hause gegangen.

Aber das Glück sollte heute auf meiner Seite stehen und gegen 19:15 Uhr hatte ich einen Biss. Nach kurzem Drill konnte ich wieder einen Hecht landen.

Ich angelte noch etwas weiter um zufrieden nach Hause zu fahren.

Anmerkung: Es sieht so aus auf dem Bild als wäre der Daumen im Auge des Hechtes. Dem ist aber nicht so. Durch den Winkel der Aufnahme sieht dies nur so aus. Wenn man alleine fotografiert, ist dies nicht immer so einfach.
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Schlecht Wetter Hecht

Beitragvon Oluja » Mo 30. Apr 2012, 11:30

07. April 2012

Heute am Samstag den 07.04.2012 hat es seit der Früh weg geregnet. Gegen 14:30 Uhr war Besserung in Sicht und da es gegen 15:30 Uhr immer noch nicht regnete, dachte ich das ich die Chance nutzen sollte um ein paar Würfe machen zu gehen.

Also nichts wie rein in meine Regenklamotten und ab ans Wasser. Gegen 16:00 Uhr war ich am Wasser. Der Parkplatz war leer was darauf schließen lies das niemand heute fischen ging. Kurz bevor ich ausstieg fährt ein Auto hinter mich und parkt direkt hinter mir. Ich dachte mir noch "Ich kenne doch dieses Auto". Und tatsächlich, es ist das von Planky. Zufällig haben wir uns dort getroffen. Er wie ich wollten dort angeln gehen. Also, dann gehen wir halt zusammen.

Bild Wir angelten also den Hafen ab, aber leider ohne einen Biss. Wenigstens hielt das Wetter und es fing nicht mehr an zu regnen.

Planky meinte noch ob es heute noch interessant wäre den nächsten Hafen abzufischen. Ich hielt das für eine gute Idee.

Mittlerweile war es schon 18:30 Uhr und mein Handy klingelte. Es war Tom. Eigentlich wollte ich nach dem Mittagessen mit ihm angeln gehen, da das Wetter aber so schlecht war bin ich dann doch noch nicht gegangen.

Jedenfalls erzählte mir Tom das er mit Stefan unterwegs war und Tom einen kleinen Hecht verloren hatte, aber Stefan einen 57 cm Hecht auf einen Spinnerbait landen konnte.


Bild Ich angelte noch etwas mit Planky weiter. Planky wollte aber nicht weiter gehen sondern nach Hause. Wir packten unsere Sachen und gingen zum Auto. Planky nach Hause und ich zum nächsten Hafen.
Dort wollte ich eine bestimmte Seite befischen was sich als gute Idee raus stellte.

Da noch recht wenig Boote im Hafen sind, konnte ich zwischen vielen Anlegeplätzen meinen Aruku Shad raus werfen. Und dann der erhoffte Biss. Der Fisch wehrte sich richtig gut und der Drill machte umso mehr Spaß.

Nach kurzer Zeit konnte ich den Esox dann per Kiemengriff landen.

Obwohl der Tag mit schlechtem Wetter begonnen hatte, endete er für mich mit Sonnenschein. Das Angeln kann einem einfach den Tag retten!
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Schnee Hecht

Beitragvon Oluja » Mo 30. Apr 2012, 11:37

08. April 2012

Heute als ich gegen 09:30 aufgestanden bin, traute ich meinen Augen im ersten Moment nicht. Es hatte bis in Tal runter geschneit. Das ist auch der Grund warum ich den Titel dieses Posts "Schnee Hecht" genannt habe.

Als der "Osterbesuch" am Nachmittag wieder nach Hause fuhr, habe ich meine Sachen gepackt und bin gegen 17:00 Uhr an Hafen Nr. 1 gefahren. Die Sonne, welche den Schnee im Tal schon komplett weggefegt hatte, war zwar warm, aber es blies ein kalter Wind.

Bild Ein wunderschöne Kulisse heute beim Angeln. Sonnenschein im Tal und Schnee noch auf den Bergen.

Das ist Natur pur!


Bild Heute wollte ich mit Blinkern angeln. Da ich mittlerweile "Blinkers Mike" Technik adaptiert hatte, natürlich auf meine Art und Weise den so wie Mike fischt ja nur Mike :-), zupfte ich den Blinker durchs Wasser. Nach ca. einer Stunde der erste Biss, aber der Fisch hing nicht richtig und so spürrte ich ihn nur kurz.

Doch das lies auf mehr hoffen und so fischte ich weiter. Beim dritten Wurf nach dem Biss, wieder ein Biss, doch diesmal hing der Fisch. Nach 2-3 Minuten Drill konnte ich den Hecht landen.

Der Hecht war gut genährt und hatte ca. 60 cm. Ein richtig schöner Fisch, obwohl er ein paar Parasiten (Blutegel) an sich heften hatte. Für diese Jahres zeit ist dies allerdings normal.


Es war schon 19:00 Uhr und ich wollte noch nicht aufgeben. Ich fuhr daher zu den Hotspots am nächsten Hafen. Nach ca. 15 Minuten wieder ein Biss. Und wieder konnte ich den Fisch kurz spüren aber ihn nicht richtig haken.

Dann, eine halbe Stunde später, wieder ein Biss. Und wieder dasselbe Bild wie schon zweimal zuvor. Kurz gespürt und weg war er.

Danach hatte ich keinen Biss mehr. Trotz einiger Fehlbisse konnte ich einen Hecht landen und war mehr als zufrieden.

So könnte jeder Angeltag sein!

Morgen geht es den ganzen Tag auf Hecht. Ich werde Berichten falls es Interessantes zum Berichten gibt.

Oluja
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Hecht in Absinkphase

Beitragvon Oluja » Mo 30. Apr 2012, 11:41

12. Aprril 2012

Bild Heute bin ich um 16:30 an den Hafen gefahren. Der Wind blies schon recht stark und wurde mit der Zeit noch stärker.

Ich musste also aufpassen das sich, beim Werfen zwischen den Pfosten, die Schnurr nicht irgendwo verfing.

Bin dann zur Hafeneinfahrt gegangen und habe Richtung Hafen geworfen. Da ich den Wind dort volle Breite abbekommen habe, und die Schnur nach jedem Wurf, einen großen Bogen durch den Wind machte, musste ich zuerst immer richtig viel Schnurr einkurbeln bevor ich den Köder spürte.

Und jetzt der Hammer, ich spürte nicht den Köder sondern gleich den Fisch der den Libless Crankbait in der Absinkphase genommen hatte. Da ich den Crankbait relativ weit ausgeworfen hatte und der Hecht ihn dann gleich genommen hatte, war es ein schöner langer Drill. Ich schätze ihn zwischen 55-60 cm.


Kurz nach dem Foto ist er von selbst ausgehakt und hat die Tiefen des Bodensee Hafens aufgesucht.

Planky war am anderen Hafen und konnte auch einen ca 50 cm Hecht auf seinen Köder überlisten. Aber auch seiner ist ausgehakt. Kurz danach hatte er noch einen Biss wie er mir per SMS mitteilte.

Bin dann noch zu Planky und wir haben ca. 45 Minuten zusammen gefischt. Auch Toni haben wir getroffen. Wir konnte dann aber nichts mehr fangen und gingen nach Hause da das Wetter immer schlechter wurde.

Trotz allem ein schöner, erfolgreicher Angelabend,

Mario
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Friedfischansitz mit Mike

Beitragvon Oluja » Di 1. Mai 2012, 20:04

Sonntag, 29. April 2012


Eigentlich wollten wir, Blinkers`mike und ich, schon am Samstag einen Ansitz auf Friedfisch versuchen, aber da wir am Freitag auf Aal fischten, sagte ich Mike das wir es verschieben da auch der Schlaf nicht zu kurz kommen dürfte.

Am Sonntag allerdings setzen wir unseren Plan in die Tat um und trafen uns um 06:00 beim Parkplatz an den Schleierlöchern.
Jeder von uns hatte eine Rute mit Schwimmer und eine mit Grundmontage vorbereitet. Irgendwann letztes Jahr habe ich mir mal 1kg Lockfutter gekauft das wir nun einsetzten wollten. Wir rührten es an und setzten noch eine Packung Maden, die wir vorher vom Sägemehl freigesiebt hatten, und zerschnittene Würmer bei. Wir fütterten gleich 3 Faustballen große Kugeln an.

So, jetzt auswerfen und abwarten, dachte ich zumindest. Meine Pose war schon draußen und ich beköderte gerade meine Grundrute als Mike sagte "dein Schwimmer geht". Und tatsächlich schon der erste Biss. Ich setzte den Anhieb und der Fisch hing. Ich konnte ein schönes Rotauge landen.

Kurze Zeit später konnte ich noch ein Rotauge und eine schöne Rotfeder landen. Mike, der schon einige Fehlbisse hatte, entschloss sich einen kleineren Haken an der Posenmontage zu montieren. Dann wieder ein Biss bei Mike. Er setzte den Anhieb aber meinte es sei nichts dran. Wir mussten dann aber lachen als doch was dran hing. Eine Laube mit ca 6-7 cm. Aber, als Schneider ging auch Mike heute nicht nach Hause.

Bild An den Grundmontagen hatten wir immer wieder Bisse, allerdings konnten wir nichts zählbares verbuchen. Auf einmal Bog sich meine Grundrute durch und ich setzte den Anhieb. Der Fisch hing und ich merkte das es diesmal was größeres war. Nach einem spannendem Drill konnte ich einen schönen Klodeckel (Brachsen) landen.

Da wir auf Mistwürmer an der Grundmontage immer wieder Bisse hatten, entschloss ich mich auch die Posenmontage mal mit Mistwurm zu beködern. Bis dahin hatten wir Maden als Köder verwendet.


Mein Schwimmer war ca schon 20-30 Minuten im Wasser als ich auf Mistwurm einen Biss hatte. Nach dem Anhieb hatte ich wieder einen. Was war es dieses mal. Mike und ich staunten nicht schlecht als sich ein ca 40-45 cm großer Hecht am Mistwurm vergriffen hatte. Sowas passiert auch selten. Da ich mit sehr feinem Geschirr angelte, riss das Vorfach natürlich und der Hecht erkämpfte sich so seine Freiheit wieder.

Es war ein wirklich toller Tag an dem wir mehr fingen als wir eigentlich erwarteten, da wir nicht unbedingt zu den Friedfischprofis gehören. Mit ein wenig recherchieren im Internet und probieren, fingen wir aber recht gut und fuhren zufrieden nach Hause.

[youtube]p2zvoQjTAs8[/youtube]
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