Meldungen

Hier kommt alles rein was sonst in kein Thema passt, bzw. was nicht mit Angeln zu tun hat.

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Re: Meldungen

Beitragvon Bregenzer72 » Sa 9. Dez 2017, 09:58

Stressfreie Forellen schmecken besser


Immer mehr Verbraucher legen beim Kauf von tierischen Lebensmitteln Wert auf artgerechte Haltung. Während die Intensivmast von Hühnern, Rindern und Schweinen im Kreuzfeuer der Öffentlichkeit steht, stoßen die Lebensbedingungen in Fischzuchten bislang eher auf geringes Interesse. Wohl auch weil sie ihr Wohlbefinden weder durch Schwanzwedeln noch durch Schnurren kundtun, erfahren die Kaltblüter kaum tierschützerische Zuneigung. Dabei ist in der Teichwirtschaft Massenhaltung die Regel: Die Besatzdichte ist oft so hoch, dass in einem Pool von der Größe eines olympischen Schwimmbeckens eine halbe Million Forellen mit jeweils 250 Gramm Gewicht gehalten werden könnten. Und für die Kunden sind die Lebensbedingungen schon allein deshalb wichtig, weil sie sich in der Qualität des Fleisches widerspiegeln.

Das erwachende Bewusstsein für "animal welfare" - zu deutsch Tiergerechtigkeit - hat die Praktiker auch auf der jährlichen Fortbildungstagung des Starnberger Instituts für Fischerei (IFF) beschäftigt. Vor fast 200 Zuhörern in der Schlossberghalle berichtete Kai Lübke über seine Versuche mit Regenbogenforellen: In einem Forschungsprojekt untersucht der Biologe am IFF die Stressbelastung der Fische. Als objektive Parameter stünden dazu Gewichtszunahme, Flossenschäden und die Ausschüttung von Stresshormonen zur Verfügung, sagte Lübke.

Da die Fische Cortisol über die Kiemen ausscheiden, lässt sich die Hormonkonzentration auch im Beckenwasser messen. So konnte Lübke nachweisen, dass die Forellen beim praxisüblichen Abfischen, Wiegen und Umsetzen in ein neues Becken mit vier- bis zwölfmal erhöhter Cortisolabgabe reagierten und die Werte nach zwei, drei Stunden wieder auf Normalniveau sanken. Auch eine plötzliche Erwärmung des Wassers bedeutete für Forellen Stress. Von plötzlichen lauten Geräuschen oder andauerndem Lärm ließen sich die Fische nicht beeindrucken, auf die tägliche Fütterung reagierten sie mit leicht erhöhter Hormonausschüttung, die der Forscher als "positiven Stress" wertete.

Ein Versuch mit Besatzdichten von 10 und 50 Kilogramm Fisch pro Kubikmeter Wasser ergab kaum Unterschiede bei der Gewichtszunahme und Stressreaktion. Zusätzliche Strukturen im Becken hatten zur Folge, dass die Flossen der Fische seltener missgebildet waren, außerdem konnte Lübke bei den Forellen ein ruhigeres Verhalten beobachten. Den Fischwirten riet er, beim Umsetzen der Tiere rasch und sorgfältig zu arbeiten und sie vorsichtig an neue Temperaturen anzupassen. Während "hohe Besatzdichten nicht zwangsläufig mehr Stress bedeuten, ist ein gutes Haltungsumfeld entscheidend", sagte Lübke.

Die Fischwirte regten ihrerseits an, die Tests auf langwierige, chronische Stressfaktoren zu erweitern. IFF-Leiter Helmut Wedekind wies allerdings darauf hin, dass die Cortisolmessungen aufwendig und teuer seien; außerdem müsse sich auch das Starnberger Institut alle Tierversuche genehmigen lassen. Die Frage, wie Stress sich auf die Fleischqualität der Fische auswirke, konnte Wedekind hingegen direkt beantworten: Wie bei anderen Schlachttieren führen Belastungen zur Übersäuerung des Fleisches, es werde bei der Zubereitung zäh und wässrig. Von der "guten fachlichen Praxis, weitgehend aus Ruhesituationen heraus zu schlachten", profitieren also auch die Kunden.
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Re: Meldungen

Beitragvon Bregenzer72 » Mi 13. Dez 2017, 05:48

Tausende Kilometer lange Reise...Wie orientieren sich Baby-Aale?



Aale gehören zu den Top-Weltreisenden in der Tierwelt: Die Babyaale sind Tausende Kilometer im Atlantik unterwegs. Aber wie finden sie eigentlich ihren Weg? Ein Geheimnis ihrer langen Wanderschaften scheint nun gelüftet.

Aale zählen zu den Top-Weltreisenden unter den Tieren. Sie sind Wanderfische, die ihr Erwachsenenleben in Süßgewässern verbringen und flussabwärts zum Laichen ins Meer wandern. Die Reise in die Sargassosee - der Ort, wo sich die Amerikanischen und die Europäischen Aale treffen und laichen - dauert ein bis anderthalb Jahre, sie beginnt in den Gewässern, in denen die Aale "wohnen", also jeweils heimisch sind. Von dort aus starten die Jungtiere - zuerst Larven, dann werden daraus Glasaale - zu ihrer Reise. Ein Geheimnis ihrer langen Wanderschaften durch den Atlantik scheint nun gelüftet.

Auf ihrer Tausende Kilometer langen Reise durch den Atlantik orientieren sich Babyaale in Küstennähe am Erdmagnetfeld und am Rhythmus der Gezeiten. Diesem raffinierten inneren Kompass kamen jetzt erstmals Forscher aus den USA, Norwegen und Island auf die Spur. Sie filmten die Ausrichtung der sogenannten Glasaale in einer Beobachtungskapsel sowohl im Meer vor der Küste Norwegens als auch im Labor in einem künstlich erzeugen Magnetfeld: Im Meer orientierten sich die allermeisten Aale bei Ebbe gen Süden. Viele Tiere (71 Prozent) behielten diesen Gezeitenrhythmus auch im Labor, ganz ohne äußere Strömungseinwirkung, bei.

Die Forscher glauben, dass die ungewöhnliche Ausrichtung nach Süden bei diesen Tieren daher rührt, dass der Fluss, in dem die kleinen Aale auf ihrem Weg flussaufwärts gefangen wurden, im Mündungsbereich eine Ausrichtung nach Norden hat.

Das Team um den Meeresforscher Alessandro Cresci (Miami) folgert im Fachjournal "Science Advances" zudem, dass eine Orientierung nach dem Magnetfeld für die Tiere nur bei Ebbe sinnvoll ist. Dann schwimmen die Aale knapp über dem Boden, um vom landab strömenden Wasser nicht wieder ins Meer hinausgetragen zu werden. Bei Flut hingegen steigen die Tiere wieder höher an die Oberfläche und lassen sich ohne bevorzugte Ausrichtung vom steigenden Wasser gen Küste tragen.
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Re: Meldungen

Beitragvon Bregenzer72 » Do 14. Dez 2017, 05:31

Warum frieren Fische nicht ein?



Wem schon einmal eine Flasche im Gefrierfach geplatzt ist, möchte sich nicht vorstellen, wie es Fischen bei Eiseskälte ergeht. Warum gefriert ihnen nicht das Blut in den Adern?

Wenn der Winter naht, fliegen viele Vögel in den warmen Süden, Igel und Feldhamster suchen sich ein Quartier für den Winterschlaf, und wir drehen die Heizung auf. Fische können ihrem eiskalten Habitat nicht entkommen. Warum sie trotzdem (meist) nicht erfrieren, ist Sache der Chemie.

Denn auch Fische können durchaus im Winter erfrieren. Erstarrt das Wasser, in dem sie leben, zerschneiden die Eiskristalle gnadenlos ihre Zellmembranen und unterbinden alle Lebensprozesse. Das geschieht jedoch nur dann, wenn das gesamte Gewässer bei klirrender Kälte zu Eis wird, was etwa bei kleinen Wassermengen in Tümpeln, Weihern oder Teichen unter einem Meter Tiefe geschieht. Bei tieferen Seen verfestigt sich in unseren Breiten gewöhnlich nur ein Teil des Wassers zu einer Eisschicht bis zu einigen Dezimetern Dicke. Direkt darunter liegt die Wassertemperatur nur knapp über dem Gefrierpunkt und steigt sogar bis zum Grund des Sees immer weiter an, bis sie vier Grad Celsius erreicht. Hier können Fische überleben. Im schlammigen Boden von zugefrorenen Gewässern überwintern auch wasserbewohnende Schnecken, Muscheln und Insektenlarven.

Grund für die thermische Schichtung stehender Gewässer (die Stagnation) ist die so genannte Dichteanomalie des Wassers. Die Dichte eines chemischen Stoffs erhöht sich in der Regel mit sinkender Temperatur; Süßwasser hat dagegen bei vier Grad Celsius seine höchste Dichte und ist somit am schwersten. Dadurch sinkt das vier Grad warme Wasser im See nach unten. Kühleres Wasser ist hingegen leichter und steigt auf. Dadurch schichtet sich im Winter das leichtere, kältere Wasser sowie das Eis darüber, im Sommer das wärmere. Durch diese chemische Eigenschaft des Wassers überleben Fische auch frostige Winter im vergleichsweise warmen Wasser tief unter der Eisdecke.


Warm, aber trotzdem ungemütlich



Am lauschigen Grund eines Sees kann es dennoch ungemütlich werden, wenn Sauerstoff und Nährstoffe knapp werden. Deren Gehalt nimmt während des Winters stetig ab und wird bei lange anhaltenden Kälteperioden mitunter lebensbedrohlich gering. Die Eisschicht reduziert die Intensität des einfallenden Lichts, Wasserpflanzen und das ebenfalls Fotosynthese betreibende Plankton, die normalerweise Sauerstoff liefern, sind im Winter weniger aktiv oder sterben gar ab. Zudem verhindert die Eisdecke, dass Sauerstoff aus der Luft ins Wasser übergeht. Mit der Zeit wird das Atemgas darum immer knapper. Auch fehlt nahrhafte Biomasse, die während der wärmeren Perioden in den oberen, lichtdurchfluteten Schichten des Gewässers produziert wird.

Überwinternde Fische reduzieren ihren Stoffwechsel auf ein Minimum – sie bewegen sich kaum und atmen nur sehr selten. Nichtsdestotrotz verbrauchen sie, wie andere Organismen in den unteren Wasserschichten, Sauerstoff und Nährstoffe. Die Zeit tickt also für sie, bis Plankton und Pflanzen im Frühjahr die Produktion wieder aufnehmen. Erwärmung und Wind durchmischen das Wasser und verteilen mit ihm Sauerstoff und Nährstoffe im See. Doch dauert die Kälteperiode zu lang, ersticken oder verhungern die Fische unter dem Eis.

Dieses Schicksal droht ihnen allerdings in der Regel nur in stehenden Gewässern wie Seen oder Tümpeln. Bachläufe und andere Fließgewässer sind durch ihre Strömung ganzjährig gut mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Und durch die Verwirbelungen des Wassers weisen sie ohnehin seltener eine geschlossene Eisdecke auf.


Kühle Tricks



Noch einmal anders ist die Lage im Nord- und Südpolarmeer, wo Fische langen Frostperioden mit eiskaltem Wasser ausgesetzt sind. Das salzhaltige Meerwasser erstarrt erst bei -1,8 Grad Celsius, und eine thermale Schichtung wie in Seen fehlt in vielen Bereichen. Damit den Eiswasserfischen das Blut nicht in den Adern gefriert, produzieren viele ihr eigenes Frostschutzmittel. Bei den Antarktisdorschen bildet die Bauchspeicheldrüse Anti-Frost-Proteine, bei arktischen Fischen die Leber. Diese Glykoproteine, also mit Zuckern verknüpfte Proteine, lagern sich an Eiskeime an und verhindern so die Bildung von größeren Eiskristallen. Der Antarktisdorsch (Trematomus borchgrevinki) drückt seinen Gefrierpunkt so auf etwa minus zwei Grad Celsius.


Noch extremeren Temperaturen trotzen einige wirbellose Tiere, darunter Krebse, Schwämme, Nematoden oder Rädertierchen. Die landlebenden nordamerikanischen Schneespringschwänze der Art Hypogastrura harveyi etwa frieren dank spezieller Anti-Frost-Proteine selbst bei -5,8 Grad Celsius nicht ein. Der in Alaska vorkommende Käfer Upis ceramboides überlebt mit Hilfe eines proteinfreien Riesenmoleküls sogar Temperaturen von bis zu -60 Grad Celsius. Bei derart gefriertoleranten Tieren erstarrt in der Regel nur die Flüssigkeit im Raum um die Zellen herum, während die Zellen selbst nicht beschädigt werden. Die für ihre Widerstandsfähigkeit bekannten Bärtierchen überstehen in nahezu ausgetrocknetem Zustand widrigste Temperaturen und pflanzen sich selbst nach 30 Jahren in einer Tiefkühltruhe noch munter fort.



Verglichen mit den Eisspezialisten aus der Nord- und Südpolregion ist die Temperaturtoleranz von Vögeln und Säugern unserer Breitengrade eher gering. In Mitteleuropa überwinternde Vögel wie Rotkehlchen, Goldhähnchen oder Blaumeise widerstehen der Kälte mit einer Fettschicht, indem sie ihr Federkleid wie ein Luftpolster aufplustern und durch ein Wärmetauschsystem verhindern, dass ihre nackten Füße einfrieren. Um ihre Körpertemperatur aufrechtzuerhalten, sind sie ständig auf der Suche nach Nahrung. Igel, Feldhamster, Haselmaus und Co. verschlafen ganz einfach die eisige Jahreszeit in einem Zustand reduzierter Körpertemperatur und Stoffwechselrate. Beim Menschen dagegen treten bereits ab einer Körpertemperatur von unter 35 Grad Celsius erste Unterkühlungserscheinungen ein, ab 28 Grad droht schwere Unterkühlung bis zum Kältetod. Die Zentralheizung sowie die Thermounterwäsche dürften demnach als seine bahnbrechende evolutionäre Anpassung betrachtet werden.
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Re: Meldungen

Beitragvon Bregenzer72 » Mi 20. Dez 2017, 19:50

«Diese Angler töten Fische nur zum Spass»


Laut einem Leser-Reporter spielten sich in Rorschach üble Szenen ab. Fischer würden Fische fangen, um sie dann tot am Ufer oder im Wasser zurückzulassen.

Das ist eine Sauerei! Ich habe mehrfach beobachtet, wie Fischer die Tiere töten und dann einfach ins Wasser zurückwerfen oder am Ufer zurücklassen», empört sich Leser-Reporter Norbert E. aus St. Gallen. Er habe zudem mehrere tote Fische im Wasser schwimmen sehen. «Da treibt sich eine illegale Szene am Bodensee herum, die keine Ahnung vom Angeln hat und die Fische aus Spass tötet.

Dabei handle es sich meist um Leute aus Österreich und Deutschland. «Ich habe sie belauscht. Die kommen hierher, weil man in Deutschland und Österreich ein Patent braucht und hier nicht», sagt E. Offensichtlich handle es sich um Amateure.

Und tatsächlich: In den Kantonen St. Gallen und Thurgau gilt ein Freiangelrecht. «Für das Fischen vom Ufer aus ist kein Fischerpatent vorgeschrieben», schreibt der Kanton. Allerdings müsse sich der Fischer sachkundig und fair verhalten. Zusätzlich sei der Einsatz von Widerhaken sowie die Hälterung, also Aufbewahrung von lebenden Fischen, verboten.

E. bestätigt, dass die Fischer Widerhaken sowie lebende Köder und sogenannte Blinker verwendet hätten. Für beide Köder braucht es ein Fischereipatent, andernfalls ist mit einer Buße zu rechnen.

Auch dem Betreiber eines Angler-Shops aus Arbon sind die Schilderungen aus Rorschach zu Ohren gekommen. «Das kommt leider immer mal wieder vor», sagt er. In Arbon habe es ebenfalls solche Gruppierungen gegeben. «Als dann regelmässiger patrouilliert wurde, waren sie sofort wieder verschwunden.» Der extremste Fall sei aber in Diessenhofen passiert. «Dort reisten regelmässig riesige Gruppen aus Deutschland an, die kofferraumweise Fische aus dem Rhein holten», erinnert er sich. Danach sei dort das Fischereirecht abgeändert worden, damit so etwas nicht mehr passieren konnte.

Bei Gemeinde nichts bekannt


Der Stadt Rorschach sind die Vorkommnisse nicht bekannt. «Allerdings patrouilliert der Verkehrsdienst an dieser Stelle. Wir werden die entsprechenden Einsatzkräfte darauf hinweisen», sagt Stadtschreiber Roger Böni. Das Amt für Natur, Jagd und Fischerei des Kantons St. Gallen äussert sich zurückhaltend zu dem Fall. Grundsätzlich habe man mit den Angelfischern am See nur sehr wenige schlechte Erfahrungen gemacht. «Die grosse Masse der Fischer verhält sich regelkonform und tierschutzbewusst», so Kugler. Natürlich gebe es aber auch unter den Anglern schwarze Schafe.

«Klingt sehr nach Tierquälerei»


Den Tierschützer Reinhold Zepf stimmen die Schilderungen von Leser-Reporter Norbert E. nachdenklich. «Das klingt schon sehr nach Tierquälerei», findet er. Leider komme das aber immer wieder vor. «Die Behörden warten in der Regel lange, bis sie etwas unternehmen.»
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Re: Meldungen

Beitragvon Bregenzer72 » Do 28. Dez 2017, 21:16

Mateschitz steigt groß ins Fisch-Geschäft ein




Forelle und Saibling kommen künftig vom Dosen-Milliardär: Mateschitz-Unternehmen pachtet Vertrieb und Fischzucht von den Bundesforsten im Ausseerland.


Im Ausseerland ist Dietrich Mateschitz mit seinen Immobilien am Grundl- und Altausseersee längst angekommen. Jetzt ist ein neuer, traditioneller Geschäftszweig ins Imperium des Dosen-Milliardärs gewandert: die Fischzucht der Bundesforste. Gestern wurde der Pachtvertrag zwischen der Bundeforste-Aquakultur mit der Forst Authal GmbH & Co KG unter Dach und Fach gebracht. Das Unternehmen, das zur Dietrich Mateschitz Gruppe gehört, ist künftig für den Vertrieb und die Produktion der hochwertigen Speisefische aus dem Salzkammergut zuständig.

Gepachtet werden dabei Produktion und Betrieb der Aquakultur-Anlagen in Bad Mitterndorf/Kainisch, Altaussee und am Grundlsee. Mitinbegriffen ist auch der regionale und österreichweite Vertrieb der hochwertigen Speisefische. Dazu gehören auch die bisherigen vier Verkaufsstellen in Hallstatt, Grundlsee, Bad Aussee und Kainisch. Allerdings: "Alle Anlagen, Immobilien sowie Grundflächen bleiben weiterhin in unserem Eigentum", heißt es in einer Aussendung der Bundesforste.

Wirtschaftlicher Hintergrund ist: Die Bundesforste haben im Ausseerland-Salzkammergut in den vergangenen Jahren etwa drei Millionen Euro für eine neue Produktionsanlage mit Dutzenden Becken investiert. Bis 2020 wollte man rund 250 Tonnen Fisch pro Jahr auf den Markt bringen. Der bisherige Vertriebspartner (Karnerta) sprang jedoch ab - den Bundesforsten drohte mit der Fischzucht ein finanzielles Debakel.

Forelle und Saibling


Kultiviert werden nun auch von Mateschitz Unternehmen ausschließlich heimische Speisefische – Saibling, Seesaibling, Seeforelle, Bachforelle. Jeder Wildkultur-Fisch stammt dabei direkt von wilden „Eltern“ aus den Salzkammergut-Seen ab und wächst in naturnahen Teichen und Fließbecken heran. Diese werden aus den eiskalten Zuflüssen der Traun gespeist und sind mit Tannenholz und Schotter aus der Region ausgekleidet. "Mindestens 30 Monate haben die Fische Zeit heranzureifen, auf den Einsatz von Wachstumsbeschleunigern oder Medikamenten wird gänzlich verzichtet", erklärt man bei den Bundesforsten.

Um weitere Synergien zu nutzen, werden ab der Fischerei-Saison 2018 auch die Naturfische aus Hallstätter See, Grundlsee oder Toplitzsee über Mateschitz' Firma vertrieben. Seefischerei und Bewirtschaftung der Seen bleiben hingegen bei den Bundesforsten, die nicht nur die Naturgewässer, sondern auch die Wälder in der Region bewirtschaften.

Positive Nachrichten gibt es auch für die Beschäftigten der Fischzucht im Salzkammergut: "Alle 14 Mitarbeiter werden von unserem neuen Partner übernommen. Das war uns sehr wichtig bei den Vertragsverhandlungen", erklärt Pia Buchner, Pressesprecherin der Bundesforste.

Mateschitz' Unternehmen war übrigens nicht der einzige Interessent für die Fischproduktion und den Vertrieb. Es hat mehrere Offerte gegeben, die auch sehr genau geprüft wurden. "Wir haben mit der Authal-GmbH jedoch einen strategischen Partner gefunden, der hinsichtlich der Wertehaltung sehr gut zu uns passt", so Buchner. Auf welche Zeit der Pachtvertrag abgeschlossen wurde, will man nicht bekanntgeben. "Es handelt sich jedoch um eine längerfristige Bindung."
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Re: Meldungen

Beitragvon Bregenzer72 » Fr 29. Dez 2017, 08:00

Wels zum Fisch des Jahres 2018 gewählt



Er lebt verborgen in der Dunkelheit stehender oder langsam fließender Gewässer.
Der europäische Wels - auch Waller genannt - wird bis zu drei Meter lang und ist der größte Süßwasserfisch. Der perfekte Räuber verfügt über einen hervorragenden Geruchs- und Geschmackssinn. Für 2018 wurde der Wels zum Fisch des Jahres ernannt, gab das Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz am Dienstag bekannt.

Seine imposante Größe verschafft ihm Respekt, dennoch bringt ihn die Reduktion seines Lebensraumes in Bedrängnis. In der Roten Liste Österreichs wird der Wels als "gefährdet" eingestuft. Welse benötigen flache, seichte und bewachsene Uferstellen zum Ablaichen, wo der Milchner (Männchen) die Brut bewacht. Wo es seichte Uferzonen gibt, dort kann sich der Wels fortpflanzen, auch in Teichen und Kiesgruben, heute ebenso in Stauräumen. Doch die notwendigen Flachwasserzonen werden durch Regulierungen und Wehre vielerorts zerstört. Zusätzlich beinträchtigen steter Badebetrieb und in der Donau der Wellenschlag durch Motorboote und Schiffe den Bruterfolg.

Europäische Welse gehören zu den am schnellsten wachsenden Fischen und können - je nach Nahrungsangebot - am Ende des ersten Sommers bereits 50 Zentimeter Länge und ein Gewicht von bis zu 500 Gramm vorweisen. Der Wels frisst einfach alles, was in sein geräumiges Maul passt. Durch blitzschnelles Aufreißen des riesigen Mauls saugt er die Beute regelrecht in sich hinein, wobei ein mächtiger Wassersog entsteht. Er ernährt sich nicht nur von Fischen, sondern frisst ebenso Würmer, Schnecken, Insekten und Krebse bzw. mit zunehmender Größe auch Frösche, Ratten, Mäuse und Vögel. Ein ausgewachsener Wels braucht sich nicht zu fürchten und kann ohne natürliche Feinde bei optimalen Lebensbedingungen ein Methusalem mit einem Alter von bis zu 80 Jahren und mehr werden.

Jüngere wildgewachsene Welse mit ihrem weißen Fleisch sind grätenarm und bestens als Speisefische geeignet. Der milde Geschmack erinnert etwas an Kalbfleisch. Das Fleisch älterer und größerer Tiere ist fettreich, wird aber in Osteuropa zu Fischgulasch und Fischsuppe verarbeitet. Wels kann gebraten, gegrillt oder auch geräuchert werden. Die im Handel oft angebotenen rotfleischigen afrikanischen Welse stammen jedoch aus kostengünstiger Massenerzeugung in Zuchtanstalten.
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Re: Meldungen

Beitragvon Bregenzer72 » Sa 30. Dez 2017, 22:28

Kein Aal-Fangverbot für Angler



Am 12. Dezember 2017 hat die Europäische Kommission nach 24-stündiger Verhandlung über die Fangquoten für das Jahr 2018 im Atlantik und der Nordsee entschieden.


Nach der Quotenentscheidung für die Ostsee vom Oktober, wurden damit nun auch die sogenannten zulässigen Gesamtfangmengen für die Nordsee und den Nordost-Atlantik festgesetzt.


Schutzmaßnahmen für den Europäischen Aal



Laut einer Presseerklärung der EU sieht die Übereinkunft eine Regelung für den Schutz der kritischen Bestände des europäischen Aals vor.

Die Mitgliedsstaaten werden aufgefordert im Zeitraum vom 1. September 2018 bis 31. Januar 2019 ein dreimonatiges Fangverbot für Aale von 12 cm oder mehr zu erlassen. Der genaue Zeitraum soll der EU bis zum 1. Juni 2018 mitgeteilt werden. Das Fangverbot soll laut Presseinformation des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft nur für die kommerzielle Fischerei in allen Meeresgewässern der europäischen Union einschließlich der Ostsee gelten.

Das von der Kommission vorgeschlagene pauschale Aalfangverbot fand keine Mehrheit im Rat, da es die positiven Wirkungen der Aalmanagementpläne nicht hinreichend berücksichtigte. Das generelle Fangverbot und die Beschränkung der Angelfischerei für die Nord- und Ostsee und im Inland wären damit vom Tisch.

Wie auch vom DAFV in seinem „offenen Brief an Landwirtschaftsminister Schmidt“ gefordert, sollen zum Schutz der Aale die bestehenden Aal-Managementpläne und die damit verbundenen Schutzmaßnahmen in Zukunft noch konsequenter verfolgt werden.

„Im Hinblick auf die kritische Bestandsentwicklung, begrüßt der DAFV die Entscheidung. Abwandernde Blankaale, welche das Meer erreicht haben, sollten eine möglichst hohe Chance bekommen ihre 5000km entfernten Laichgründe in der Sargasso-See auch zu erreichen. Generelle Fangverbote, wie ursprünglich vorgeschlagen, wären keine zielführende Lösung gewesen.“, so Dr. Christel Happach-Kasan, Präsidentin des Deutschen Angelfischerverband e.V.

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt sprach in diesem Zusammenhang von einem schwierigen Kompromiss und fügte hinzu: „Besonders begrüße ich die Verpflichtung der Mitgliedstaaten, ihre Anstrengungen zur Bekämpfung des illegalen Fangs und Exports von Glasaalen zu verstärken.“. Eine der Kernforderungen, welche auch der DAFV wiederholt gegenüber der Politik angemahnt hat.


Ganzjähriges „Catch and Release“ für den Wolfsbarsch beschlossen


Für die Freizeitfischerei auf Wolfsbarsche soll ab 2018 in der Keltischen See, dem Ärmelkanal, der Irischen See und der südlichen Nordsee das „bag-limit“ von einem Wolfsbarsch abgeschafft und ein ganzjähriges „Catch and Release“ für Angler gelten. Es bleibt abzuwarten, wie Deutschland diese Vorgabe der EU in nationales Recht umsetzt.

Im Golf von Biskaya soll das „bag-limit“ für Freizeitfischer reduziert werden. Für die Berufsfischerei wurden zusätzliche Beschränkungen beim Fangzeug und ein zweimonatiges Fangverbot während der Laichzeit beschlossen.

Die Petition der EAA (zu der auch der DAFV aufgerufen hat) gegen eine weitere Beschränkung der Freizeitfischerei auf Wolfsbarsch wurde bis heute von ca. 11.500 Anglern aus ganz Europa unterzeichnet. Anscheinend nicht genug. Es bleibt festzustellen, dass die Angler immer mehr in die gemeinsame Fischereipolitik (GFP) der Europäischen Kommission einbezogen und damit strenger reguliert werden.

In diesem Sinne kommt eine starke Interessenvertretung der europäischen Angler auf Ebene der EU immer mehr Bedeutung zu. Der DAFV wird als Mitglied der European Anglers Alliance (EAA) auch in Zukunft die Interessen der deutschen Angler auf EU-Ebene vertreten.
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Re: Meldungen

Beitragvon Bregenzer72 » Mi 17. Jan 2018, 04:40

„Jagen und Fischen 2018“ in Augsburg





Die Messe „Jagen und Fischen“ in Augsburg bietet vom 18. bis 21. Januar 2018 ein unglaublich abwechslungsreiches Programm für Jäger, Angler, Schützen und Naturliebhaber.

Sich ausprobieren im Bogen- oder Sportschießen, mit dem Blasrohr treffen, dem Tatort Wald auf die Spur kommen, Zielwerfen mit der Angelrute, Jagdhunde bei der Arbeit beobachten sind Erlebnisse, die Jung und Alt begeistern.

Eindrücklich und plakativ demonstriert die Fischereifachberatung des Bezirks Schwaben, wie die bayerischen Gewässer unter dem vermehrten Sedimenteintrag durch die immer häufiger stattfindenden Starkregenereignisse leiden. Der von den Äckern abgeschwemmte Boden sammelt sich am Kiesgrund der Bäche und Flüsse. Deren Lückenstruktur ist aber wichtiger Lebensraum aller kieslaichender Fischarten und Muscheln, denn hier findet die Entwicklung vom Ei bis zum Brütling und der Jungmuschel statt. Am schlimmsten sind begradigte Gewässer betroffen. Deren natürliches Geschiebekontinuum wird zusätzlich durch Stauwehre unterbrochen, an denen sich die Schlammberge ablagern. Diese Flüsse haben keine Chance, den eingetragenen Schlamm wieder loszuwerden. Wie diese Bodenerosion im Detail in der Natur funktioniert, demonstriert ein raffinierter Versuchsaufbau mit Regensimulator und verschieden bepflanzten Böden. Der Besucher sieht, wie viel Regen versickert, aber auch wie viel Wasser an der Oberfläche abläuft. Durchsichtige Auffangbehälter zeigen, welche Mengen an Feinsediment dabei abgeschwemmt werden. „Uferrandstreifen halten den Schlamm zurück und haben deshalb eine wichtige Pufferfunktion. Ebenso würden Renaturierungs-Maßnahmen mit Prall- und Gleitufern den begradigten Gewässern helfen“, erklärt Maximilian Dietrich, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fischereifachberatung, dieses immer brisanter werdende Thema.


Weitere „Fisch“-Perspektiven


Die Halle 7 ist mittlerweile zum Treffpunkt für den fachlichen Austausch der Fischer Süddeutschlands geworden, denn hier präsentieren sich der Landesfischereiverein Bayern e.V., der Fischereiverband Schwaben e.V. und der Fischereiverband Oberbayern e.V. mit verschiedensten Aktionen: Die kleinen Besucher dürfen Kieselsteine fantasievoll bemalen und sich im Holzfische-Angeln üben. Das Ortlfinger Fischerstüble verwöhnt mit heimischen Fischgerichten, der Castingbereich animiert zum Üben verschiedener Würfe mit der Rute unter Anleitung eines Profis, in den lebenden Werkstätten werden Angelruten aus Bambus und Kunststoff gefertigt und lebensechte Fliegenköder zum Fliegenfischen gebunden. Die Brutrinne lockt mit dem Blick auf frisch geschlüpfte Minifische mit Dottersack und im großen Rundaquarium zeigt sich die heimische Fischfauna mit glitzernden Schuppen. Zwei Aquarienbecken demonstrieren sowohl den idealen Lebensraum für Fische am Kiesgrund des Flusses als auch die verschlammte Variante, wo weder Nährtierchen noch abgelegte Eier Platz finden.

Zum ersten Mal mit dabei ist die Bayerische Fischerjugend im Landesfischereiverband Bayern e.V., die ihr Lernprogramm „fish and nature“ für JunganglerInnen zwischen 12 und 15 Jahren vorstellt. Jede Menge Wissen über Artenschutz, Recht, Fischkunde und Angelpraxis lässt sich hier online und in Übungsbroschüren aneignen. Wer am Stand das Quiz ausfüllt, hat zudem eine Chance auf eine hochwertige Angelrolle. Eine Fangbuch- und Schonzeiten-App macht allen Anglern das Leben leichter und am Stand gibt es eine kurze Einführung für Interessierte. Das Projekt „Fischer machen Schule“ ist besonders für Lehrkräfte der 3. bis 6. Klasse attraktiv und eine vom Kultusministerium empfohlene Bildungseinheit. Eine Bachsafari zusammen mit einem erfahrenen Fischer ist für alle Schülerinnen und Schüler ein Erlebnis der besonderen Art. Die Terminvermittlung übernimmt die Bayerische Fischerjugend und stellt zudem hochwertige Arbeitsmaterialien zur Nachbereitung für die Lehrkräfte zur Verfügung.

http://www.jagenundfischen.de/
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Re: Meldungen

Beitragvon Bregenzer72 » Mi 7. Feb 2018, 19:59

Fisch am Fuß





In einer bayerischen Schuhmacherwerkstatt wird Fischleder verwendet, um daraus von Hand langlebige Fußbekleidung herzustellen.
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Re: Meldungen

Beitragvon lui » Do 8. Feb 2018, 16:21

Coole Idee :thumbup:
http://www.angel-kniffe.com/ - Finesse und UL Angeln
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